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Niccolò Machiavelli über Anstandsregeln in der Politik aus
heutiger Sicht an alle, die sich getroffen fühlen sollten

Von Dr. Else Ackermann (CDU-Fraktionsvorsitzende) im Juni 2007

„Es gibt nichts Klügeres im menschlichen Leben, als wenn man darauf verzichtet, zu drohen oder mit Worten zu beleidigen: Denn weder das eine noch das andere entzieht dem Feind die Kraft. Drohungen aber machen ihn vorsichtig, und Beleidigungen steigern seinen Hass.“

Anmerkungen von Dr. Else Ackermann Niccolò Machiavelli stand im 16. Jahrhundert in Italien in Diensten des Fürsten Lorenzo de Medici. In seiner wohl berühmtesten Schrift „Il Principe“ (Der Fürst) machte er sich Gedanken über Politik und Staatsführung. Seine treffsicheren Analysen wurden von der späteren Geschichtsschreibung bestätigt. Seine Kernaussage ist: Ein Fürst muss mehr gefürchtet, denn geliebt werden, aber er darf sich nicht und andere verächtlich machen.

Anmerkungen von Billy Six
* Niccolò Machiavelli (1469-1527) war ein italienischer Philosoph, Politiker u. Schriftsteller.

Er sprach z.B. vom zyklischen Verlauf der Geschichte:

1.) Nach seiner Auffassung entsteht eine Gesellschaft aus der Anarchie heraus –
2.) Diese wird mit Hilfe eines Anführers überwunden, der Institutionen schafft –
3.) Die Konsolidierung erfolgt über die Schaffung republikanischer Verhältnisse
4.) Mit der allgemeinen Akzeptanz in der Bevölkerung ist der Zenit der Gesellschaft erreicht –
5.) Danach erfolgt der Sittenverfall, beginnend von oben nach unten –
6.) Der Verfall der Institutionen führt erneut zur Anarchie



Zuletzt aktualiesiert: 31.03.2009