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Leserbrief - Thema: Vandalismus im Hellpfühlepark

Von Dr. Else Ackermann (Vorsitzende der Fraktion „Christlich-Soziale Frauen“) im Dezember 2007


Mindestens jede Woche gehe ich mit meinem Hund durch den Hellpfühlepark aus zwei Gründen: Es war mein Schulweg über mehrere Jahre vor mer als 50 Jahren, und ich erfreue mich an der Schönheit der jetzt gepflegten Parkanlage mit den beiden nicht mehr ausgetrocknetenTeichen, in denen sich die vielen Enten, die jetzt auch ein Entenhaus im großen Teich haben, erfreuen.
Mit der Freude ist nun Schluss, denn Vandalen haben im Park ihre Spuren der Verwüstung hnterlassen, die ich in dieser Form in der vergangenen Woche bemerkte. Zur Beruhigung kommender Besucher: Die Brücke steht noch und hat auch noch ein Geländer. Der Wassergraben unter der Brücke ist mit Brötchen und Brotschnitten teilweise bedeckt (Brot für die Welt?). Plastiktüten, Eimer, Gerätschaften und eine Unmenge Holz und auch Holzlatten schwimmen auf dem Wasser beider Teiche, obgleich kein Kyrill gewütet hat. Alle Bänke sind ins Teichwasser geworfen worfen und harren der Bergung. Ein Entsorgungskasten für Hundeexkremente ist zerstört. Der Höhepunkt der Zerstörungswut ist aber das zertrümmerte Entenhaus. Reste in Form von Bruchmaterial und Latten schwimmen mitten auf dem großen Teich, jetzt festgefroren im dünnen Eis. Keine Ente begrüßte mich. Vandalismus dieser Art überleben selbst Enten nicht. Vielleicht haben sie sich nur ein besseres zu Hause gesucht. Ich wollte, sie kämen zurück.
Spaziergänger erklären mir die Zerstörungswut resigniert mit den Schulferien. Dann hätten die Kinder zuviel Ferien. Wir resignieren alle, weil wir nicht weiter wissen. Hätte man die Täter gefasst, wäre auch nichts passiert, so die öffentliche Meinung. Vielleicht fehlt auch nur Zivilcourage. Schließlich stehen unmittelbar an diesem Park von Menschen bewohnte Häuser, die den Lärm gehört haben müssen. Man muss sich ja nicht selbst in das Getümmel werfen, aber die Polizei kann jeder per Telefon rufen und/oder die Schäden sofort auf dem Rathaus melden. Die Spuren der Vandalen werden mit Sicherheit beseitigt, aber auf Kosten der Steuerzahler, und die sind wir. Es geht aber auch anders. Es stehen schon junge Leute bereit, die sich aus Verantwortung an der Entmüllung des Geländes beteiligen wollen. Das gibt wieder Hoffnung für die Zukunft.

Dr. Else Ackermann
CDU-Mitglied, Vorsitzende der Fraktion "Christlich-soziale Frauen"
Zuletzt aktualiesiert: 31.03.2009